Tag 3 – Weihnachten

Am dritten Tag im MeSoLa war Weihnachten. Mit einem geschmückten Baum und vielen Weihnachtsliedern wurde dabei bei dem einen oder anderen schon im August Weihnachtsstimmung geweckt. 
Gestartet wurde der Tag mit dem Morgenimpuls, bei dem die Weihnachtsmänner ihre Rentiere fangen mussten. Nach dem Frühstück begaben sich die Kinder und Leiter in die Weihnachtswerkstatt, wo sie verschiedene Workshops ausprobieren konnten. Das Mittagessen nannte sich liebevoll „Rentierfutter“ und bestand aus köstlichem Kartoffelpüree, Fischstäbchen, Gemüsefrikadellen und Spinat. Nach einer kurzen Siesta brachen wir mit unseren Rädern auf zum Wichteln. Dieses erwies sich als das altbekannte Schmugglerspiel, bei dem zwei gegnerische Teams verschiedenste Gegenstände, wie Luftballons, Holzblöcke oder ganze Bänke über eine Grenze schmuggeln mussten. Dieses Jahr hat das Team grün die meisten Gegenstände unbemerkt über die Grenze schmuggeln können und somit gewonnen. 
Nach dem Abendessen feierten wir gemeinsam mit unserem Kaplan Sebastian Frye die Messe. Sebastian erinnerte uns daran, dass wir im Alltag häufig viel Ballast mit uns herumtragen. Besonders in einem Ferienlager wird einem bewusst, dass man auch mit wenigen Dingen glücklich sein kann und wir viele Dinge eigentlich nicht brauchen. Symbolisch durften die Kinder Gegenstände zeigen, die für sie persönlich wichtig sind und daher mit ins MeSoLa genommen wurden. 
Nach der Messe sangen wir noch einige Lieder und wurden dann plötzlich von dem Weihnachtsmann überrascht, der jedes Zelt mit einer Kleinigkeit bescherte. 
Auch dieser lange Tag war mit der Nachtruhe nicht beendet. Denn mitten in der Nacht wurden wieder alle Kinder geweckt, um zur jährlichen Nachtwanderung aufzubrechen, in der wir unseren Wimpel suchen mussten. Hier versteckten sich einige Leiter zuvor im Gebüsch, um nicht nur den Kindern, sondern auch den Leiter einen Schrecken einzujagen.  Schließlich bekamen wir unseren Wimpel von unbekannten Wimpeldieben zurück und konnten dann müde und erleichtert in unsere Schlafsäcke zurückkehren. 
Als Belohnung konnte das gesamte Lager am nächsten Morgen lange schlafen. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*