Noch Fragen?

Wie läuft das ab mit der Fahrradfahrt? 

Die Lagerleitung fährt vorne und direkt dahinter fahren die jüngsten Lagerkinder immer in Zweierreihen. Diese bestimmen das Tempo. Ganz hinten fahren die ältesten Lagerkinder. Zwischendurch fahren immer wieder Leiter.  Alle Leiter tragen Warnwesten.

Wir haben eine Frühstücks- und eine Mittagspause eingeplant, wo es auch Toilettenmöglichkeiten gibt. Natürlich werden auch immer kleinere Pausen eingeschoben, gerade wenn die jüngsten Kinder dies wünschen. Es gibt auch immer wieder „Pannenpausen“. Hier sind unsere Springer selbstverständlich auf platte Reifen oder abgesprungene Ketten bestens vorbereitet.

Unser Absperrteam fährt etwa 200 m vor unserer „Kolonne“ und sperrt rechtzeitig Straßen ab, die wir überqueren. Nachdem wir die Straße passiert haben, fahren die Leiter, die die Straße abgesperrt haben, wieder an unserer Kolonne vorbei bis sie wieder ganz vorne sind.

Wir empfehlen allen Kindern, Fahrradhelme zu tragen. Außerdem müssen sich alle Fahrräder in einem verkehrssicheren Zustand befinden.

Luftmatratze oder Feldbett?

Beides ist möglich, aber wir empfehlen Luftmatratzen oder dicke selbstaufblasbare Isomatten, da die Zelte an den rändern schräg auf den Boden kommen und ein Feldbett bei mehr als 5 Kindern im Zelt somit nicht so gut hineinpasst.  Ganz wichtig: Luftmatratzen sollten vor dem Lager dem Kind zu Liebe auf Löcher getestet werden! Wir haben aber auch  zwei Leiter (Springer), die kaputte Luftmatratzen reparieren und auch Ersatzluftmatratzen dabei.  Außerdem ist eine Matte zur Isolierung gegen Bodenkälte nie verkehrt. 

Wie sieht der Tagesablauf aus?

Den genauen Tagesablauf verraten wir natürlich noch nicht. Aber in der Anmeldung könnt ihr nachlesen, was jedes Jahr in den Einheiten gemacht wird.

  • 08:00 Aufstehen
  • 08:30 Morgenimpuls+Frühstück
  • 10:00 erste Einheit
  • 12:30 Mittagessen+Siesta
  • 14:30 zweite Einheit
  • 18:30 Abendessen
  • 20:00 dritte Einheit
  • 22:00 Nachtruhe+ Nachtwache 

Die Zeiten sind natürlich nur ungefähr und richten sich nach den jeweiligen Einheiten und Spielen etc. 

Ist jede Nacht Wimpelwache? 

Unser Wimpel ist begehrt, weshalb er jede Nacht bewacht werden muss. Jedes Kind darf zweimal selbst bei der Wimpelwache mit dabei sein. Es gibt verschiedene Schichten, in die sich die Kinder zu Anfang in Kleingruppen eintragen können. Bei jeder Schicht sind mindestens zwei Leiter mit dabei. Dabei gibt es natürlich auch Tee für die Kinder, Kaffe für die Leiter, ein Schützendes Pavillion über dem Kopf und eine wärmende Feuerschale im Rücken.  Es wird auf jeden Fall darauf geachtet, dass die Kinder genügend Schlaf bekommen. Wer den Wimpel nicht bewachen möchte, braucht dies auch nicht tun. Es ist aber für jedes Kind ein besonderes Highlight, den Wimpel einmal bewachen zu dürfen, denn vielleicht schleicht sich in der Nacht ja ein Dieb an. 

Gibt es auf dem Zeltplatz sanitäre Anlagen?

Auf einem arrondierten Gelände stehen ein Spielplatz, ein Fußballplatz, ein Gartenschachspiel und eine Tischtennisplatte zur Verfügung.  Mehrere Nebengebäude erhöhen die Nutzbarkeit auch bei schlechtem Wetter. Auf dem Gelände befinden sich eine Grillhütte, ein Backhaus, ein Ständerhaus und eine Wagenscheune (Remise).

Zu den sanitären Einrichtungen gehören geschlechtlich getrennt Gruppenduschen und mehrere WC´s.

In der Nähe zum Settruper Heimathaus liegt der Ortskern Fürstenau und es stehen in Fürstenau und Freren zwei Freibäder zur Verfügung.

Was macht ihr bei Regen? Sind die Zelte überhaupt dicht?

Im Lager gibt es kein schlechtes Wetter! Und undichte Zelte gibt es auch nicht. Die Kinder schlafen in großen, modernen  8er Zelten, die jedem Wetter standhalten können. Es ist aber natürlich immer wichtig, die Zelteingänge nachts zu schließen. Falls es also dann mal regnen sollte, werden wir nicht nass. Wir haben ein großes Gemeinschaftszelt, in dem wir auch bei Regen Spiele spielen und uns austoben, anstatt Trübsal blasen können. Falls doch mal Klamotten nass werden, kümmern sich unsere Springer darum, dass diese in einem Trockenzelt wieder trocken werden.

Was gibt es zu essen?

Wir haben ein super Kochteam, was aus den älteren Leitern, die schon mehrmals im Lager mit waren, besteht. Es gibt drei Mahlzeiten am Tag und eine kleine Kuchen- und Obstpause. Morgens und Abends gibt es Brot mit Aufschnitt und Aufstrich, Milch, Kakao, Tee, Wasser und Lagerülle. Jeden Mittag wird warm gekocht. Da gibt es jeden Tag etwas anderes. Dabei wird sowohl darauf geachtet, dass es frisch und gesund ist, als auch, dass es jedem Kind schmeckt und alle satt werden. Gegessen wird auch in unserem großen Gemeinschaftszelt. Nach dem Essen gibt es einen Spüldienst aus mehreren Leitern und Kindern, den auch Jedes Kind im Lager mehrmals übernehmen muss. In unserer Siesta gibt es auch einen kleinen Kiosk, den berühmten Candyshop, in dem Süßigkeiten gekauft werden können.

Den ganzen Tag über können alle Kinder frei zugänglich Lagergülle und Wasser trinken.

Handys sind verboten. Wie kann ich dann wissen, dass es meinem Kind gut geht?

Handys und andere elektronischen Geräte sind im MeSoLa verboten! Fotos und Filme werden von den Leitern mit einer Kamera gemacht, die alle Kinder beim Nachtreffen digital bekommen. Wenn wir bei den Kindern also Handys oder ähnliches finden, werden wir diese aus Gründen der Gleichberechtigung abnehmen. Es hat noch keinem Kind geschadet, einmal 10 Tage ohne sein Smartphone und sein Tablet auszukommen. Und wenn man in diesen Tagen eben nichts von seinem Kind hört, dann geht es ihm gut. Ein Zeltlager bietet weitaus spannenderes als Spiele auf dem Smartphone und lässt dieses schnell vergessen.

Wenn doch einmal etwas sein sollte und ein Kind unbedingt mit seinen Eltern sprechen möchte, haben die Leiter Handys für den Notfall dabei. Diese werden sie aber nur im Leiterbereich lassen.

Mein Kind braucht Medikamente, die es nur unter Aufsicht einnehmen sollte. Wie läuft das ab?

Wir haben in unserem Lager zwei Leiter, die die Funktion der Sanintäter übernehmen. Sie haben extra für das Lager einen großen erste Hilfe-Schein absolviert. Bevor es losgeht ins Lager, sollten die „Sanis“ über die Medikamenteneinnahme informiert werden. Auf dem Zeltplatz haben sie ein eigenes Zelt, in dem eine kleine Krankenstation eingerichtet ist. Dort können sich Kinder mit kleineren Wewehchen ausruhen. Außerdem lagern die „Sanis“ dort alle Medikamente sorgfältig in einem Kühlschrank und führen Protokoll, damit kein Kind seine Medikamenteneinnahme vergessen kann.