Noch Fragen?

Wie läuft das ab mit der Fahrradfahrt?   

Seit 2022:

In der Vergangenheit gab es seit mehreren Jahren immer wieder die Diskussion über die Fahrradfahrt. Für uns  Leiter*innen war klar, dass wir weiterhin mit dem Fahrrad fahren wollen. Dennoch waren sowohl Kinder als auch Leiter*innen unzufrieden mit der Sicherheit und dem Tempo. Deshalb haben wir etwas Neues erarbeitet:

Wir fahren in Kleingruppen mit dem Fahrrad zum Zeltplatz.

Wir starten wie in den letzten Jahren auch am Pfarrheim und werden von dort gestaffelt losfahren. Dabei werden die jüngsten Kinder zuerst und die älteren Kinder am Ende losfahren. Die Kleingruppen bestehen aus weiteren Lagerkindern (aus einem Jahrgang) und jeweils zwei Leiter*innen. Für die Kindergruppen, welche später losfahren wird ein abwechslungsreiches Programm am Pfarrheim geboten.

Der Vorteil der Fahrrad-Kleingruppen besteht darin, dass sie sowohl das Tempo, als auch die Anzahl und Dauer der Pausen selbst bestimmen können. Außerdem kann in einer kleineren Gruppe viel besser auf die Kinder eingegangen werden und auch die Fahrradfahrt ist mit einer geringeren Personenanzahl deutlich sichrer. 
Selbstverständlich sind auch eine Frühstücks- und/oder eine größere Mittagspause eingeplant, wo es auch Toilettenmöglichkeiten gibt.

Sowohl für die Kinder als auch für die Leiter*innen besteht eine Fahrradhelmpflicht. Außerdem müssen sich alle Fahrräder in einem verkehrssicheren Zustand befinden. E-Bikes sind nicht gestattet.

 

Luftmatratze oder Feldbett?

Beides ist möglich, aber wir empfehlen Luftmatratzen oder dicke selbstaufblasbare Isomatten, da die Zelte an den rändern schräg auf den Boden kommen und ein Feldbett bei mehr als 5 Kindern im Zelt somit nicht so gut hineinpasst.  Ganz wichtig: Luftmatratzen sollten vor dem Lager dem Kind zu Liebe auf Löcher getestet werden! Wir haben aber auch  zwei Leiter*innen (Springer), die kaputte Luftmatratzen reparieren und auch Ersatzluftmatratzen dabei.  Außerdem ist eine Matte zur Isolierung gegen Bodenkälte nie verkehrt. 

 

Wie sieht der Tagesablauf aus?

Den genauen Tagesablauf verraten wir natürlich noch nicht. Aber in der Anmeldung könnt ihr nachlesen, was jedes Jahr in den Einheiten gemacht wird.

  • 08:00 Aufstehen
  • 08:30 Morgenimpuls+Frühstück
  • 10:00 erste Einheit
  • 12:30 Mittagessen+Siesta
  • 14:30 zweite Einheit
  • 18:30 Abendessen
  • 20:00 dritte Einheit
  • 22:00 Nachtruhe+ Nachtwache 

Die Zeiten sind natürlich nur ungefähr und richten sich nach den jeweiligen Einheiten und Spielen etc. 

 

Ist jede Nacht Wimpelwache? 

Unser Wimpel ist begehrt, weshalb er jede Nacht bewacht werden muss. Jedes Kind darf zweimal selbst bei der Wimpelwache mit dabei sein. Es gibt verschiedene Schichten, in die sich die Kinder zu Anfang in Kleingruppen eintragen können. Bei jeder Schicht sind mindestens zwei Leiter*innen mit dabei. Dabei gibt es natürlich auch warmen Tee für die Kinder, ein schützendes Pavillion über dem Kopf und eine wärmende Feuerschale im Rücken.  Es wird auf jeden Fall darauf geachtet, dass die Kinder genügend Schlaf bekommen. Wer den Wimpel nicht bewachen möchte, braucht dies auch nicht tun. Es ist aber für jedes Kind ein besonderes Highlight, den Wimpel einmal bewachen zu dürfen, denn vielleicht schleicht sich in der Nacht ja ein Dieb an.

 

Was macht ihr bei Regen? Sind die Zelte überhaupt dicht?

Im Lager gibt es kein schlechtes Wetter! Und undichte Zelte gibt es auch nicht. Die Kinder schlafen in großen, modernen 8er Zelten, die jedem Wetter standhalten können. Es ist aber natürlich immer wichtig, die Zelteingänge nachts zu schließen. Falls es also dann mal regnen sollte, werden wir nicht nass. Wir haben ein großes Gemeinschaftszelt, in dem wir auch bei Regen Spiele spielen und uns austoben, anstatt Trübsal blasen können. Falls doch mal Klamotten nass werden, kümmern sich unsere Springer darum, dass diese in einem Trockenzelt wieder trocken werden.

 

Was gibt es zu essen?

Wir haben ein super Kochteam, was aus den älteren Leiter*innen, die schon mehrmals im Lager mit waren, besteht. Es gibt drei Mahlzeiten am Tag und eine zusätzliche kleine Kuchen- und Obstpause. Morgens und Abends gibt es Brot mit (vegetarischem) Aufschnitt und Aufstrich, Milch, Kakao, Tee, (Mineral-)Wasser und Lagerülle. Jeden Mittag gibt es vom Koch-Team ein warmes Gericht. Dabei wird sowohl darauf geachtet, dass es frisch und gesund ist, als auch, dass es jedem Kind schmeckt und alle satt werden. Die Erfahrung zeigt, dass es allen Kindern im MeSoLa besonders gut schmeckt. Gegessen wird gemeinsam in unserem großen Gemeinschaftszelt oder unter freiem Himmel im Sonnenschein. Der Spüldienst findet mittlerweile nicht mehr statt, da wir nun aus hygienischen Gründen ein Spülmobil mieten. In unserer Siesta gibt es auch einen kleinen Kiosk, den berühmten Candyshop, in dem Süßigkeiten und Softgetränke gekauft werden können.

Den ganzen Tag über können alle Kinder frei zugänglich Lagergülle und (Mineral-)Wasser trinken.

 

Handys sind verboten. Wie kann ich dann wissen, dass es meinem Kind gut geht?

Handys und andere elektronischen Geräte sind im MeSoLa verboten! Fotos und Filme werden von den Leiter*innen mit einer Kamera gemacht, die alle Kinder beim Nachtreffen digital bekommen. Wenn wir bei den Kindern Handys oder ähnliches finden, werden diese eingesammelt. Wir sind der Auffassung, dass ein Kind 10 Tage auch ohne sein/ ihr Smartphone und Tablet auszukommen kann. Und wenn Sie in diesen Tagen nichts von ihrem Kind hören, dann können Sie sich sicher sein, dass es  ihm/ ihr gut geht.

Wenn doch einmal etwas sein sollte und ein Kind gerne mit seinen Eltern sprechen möchte, stellen wir Leiter*innen selbstverständlich gerne ein Handy zur Verfügung.

 

Mein Kind braucht Medikamente, die es nur unter Aufsicht einnehmen soll. Wie läuft das ab?

Wir haben in unserem Lager zwei Leiter*innen, die die Funktion der Sanintäter*innen übernehmen. Sie haben extra für das Lager einen großen erste Hilfe-Schein absolviert. Bevor es losgeht ins Lager, sollten die „Sanis“ über die Medikamenteneinnahme informiert werden. Auf dem Zeltplatz haben sie ein eigenes Zelt, in dem eine kleine Krankenstation eingerichtet ist. Dort kann sich um ihre kleinen oder auch größeren Beschwerden gekümmert werden. Zudem besteht die Möglichkeit sich in diesem Zelt auszuruhen. Außerdem lagern die „Sanis“ dort alle Medikamente sorgfältig in einem Kühlschrank und führen Protokoll, damit kein Kind seine Medikamenteneinnahme vergessen kann.